Geschichte, Architektur, Menschen
Die Wanderausstellung „Die Häfen der Donau: Geschichte – Architektur – Menschen“, die bereits in Budapest und Ulm Station machte, ist nun in Novi Sad zu Gast und lenkt den Blick auf die pulsierenden Häfen entlang der Donau – von Ulm bis zum Schwarzen Meer.
Wegen des großen Interesses wird die Ausstellung dabei an zwei Standorten präsentiert: Am 23. April fand die Eröffnung an der Universität Novi Sad statt, seit dem 4. Mai ist sie Besucherinnen und Besuchern auch im Verlagshaus Prometej zugänglich.
Nähere Informationen zur Ausstellung in Novi Sad erhalten Sie hier:
Lesen Sie jetzt die am 15. August erschienene Reportage "Visszavadul-e a fiumei Delta?" von Máté Tamáska. Der Architektursoziologe widmet sich in dieser den Wandlungsprozessen, mit denen sich das Fiume-Delta in den vergangenen Jahrzehnten konfrontiert sah, und vereint in seiner Analyse Umwelt, Geschichte und Zukunft miteinander. Dabei wirft er die spannende Frage auf: Kann dieses Gebiet jemals wieder zu seiner ursprünglichen, natürlichen Schönheit zurückfinden?
Zur Reportage gelangen Sie unter nachfolgendem Link:
Die am 8. Mai 2025 veröffentlichte Hafenreportage des ungarischen Architektursoziologen Máté Tamáska ist nun verfügbar! Tamáska vermittelt in dieser ein aktuelles Bild des Hafens in der slowakischen Hauptstadt. Zugleich richtet er den Blick zurück in die Vergangenheit und betrachtet dessen Wandlungsprozess.
Zur Hafenreportage gelangen Sie unter folgendem Link: Hafenreportage Bratislava :: danube-ports.com
Ein weiterer Bericht zur Tagung "Ports on the Danube: History, Architecture, People", welche am 5 und 6. November 2024 in Novi Sad stattfand, ist nun erschienen. Der Wirtschaftswissenschaftler Richard Vahrenkamp liefert darin einen Überblick über die Tagung und gibt die von den Referenten dargelegten zentralen Erkenntnisse und aufgestellten Thesen zu den Donauhäfen wieder.
Hier gelangen Sie zum Tagungsbericht: Ports on the Danube: History, Architecture, People
Das von der Baden-Württemberg Stiftung geförderte Projekt „Häfen an der Donau: Geschichte, Architektur, Menschen“ konzentriert sich auf die Hafenanlagen der Moderne mit den seit dem 19. Jahrhundert entstandenen Kaianlagen, die den Bau größerer Gebäude und Infrastrukturen am Wasser ermöglichten. Bei der Betrachtung der Donauhäfen überschneiden sich mehrere Bereiche: technischer Fortschritt (und damit verbunden die Entwicklung der Mobilität - Stichwort Dampfschiff), Stadtentwicklung und Sozialgeschichte (Migration). Wir gehen davon aus, dass die Donauhäfen seit dem 19. Jahrhundert eine ähnliche Infrastruktur, Architektur, soziale Milieus, Netzwerke und Kommunikationsmöglichkeiten sowie vielfältige und teilweise alternative Nutzungen aufwiesen. Diese Gemeinsamkeiten und Verflechtungen prägten und prägen das materielle und immaterielle Kulturerbe entlang der Donau. Es gab aber auch Entwicklungsunterschiede zwischen den Häfen, die im Sinne einer kritischen Hinterfragung ihrer homologen wie differenten Strukturen erläutert werden sollen. Durch den interdisziplinären Ansatz des Projektes können diese erforscht, interpretiert, vermittelt und zur öffentlichen Diskussion gestellt werden.