Am 5. Februar machte die Wanderausstellung erstmals in ihrer zweiten Etappe - dem Donauschwäbischen Zentralmuseum (DZM) in Ulm - Halt. Im Rahmen der abendlichen Eröffnung begleitete der Architektursoziologe und Kurator Máté Tamáska die Gäste durch die Ausstellung und eröffnete spannende Perspektiven auf zentrale Häfen entlang der Donau – historische Schnittstellen von Handel, Architektur und Kultur. Auch in den kommenden Wochen haben Besucherinnen und Besucher die Möglichkeit, anhand von Fotos, Plakaten und Kunstwerken Einblicke in diese Orte des Transfers zu erhalten.
Das DZM und das IdGL sind Partnereinrichtungen mit einer langjährigen Kooperationserfahrung und thematischen Gemeinsamkeiten in der Vermittlung donauschwäbischer Geschichte und Kultur in ihren interkulturellen Kontexten.



Katalog zur Ausstellung
Die Häfen der Donau haben sehr viel weniger romantische Literatur inspiriert als die Meereshäfen der Welt. Diesen Mangel an Ideenreichtum kann ein Ausstellungskatalog zwar nicht beheben, doch er kann uns daran erinnern, dass die Häfen von den Stadtbildern entlang der Donau nicht wegzudenken sind. Von der deutschen Donau bis zum Delta entfaltet sich vor unseren Augen eine Abfolge von Orten, die eine gemeinsame, charakteristische Architektursprache sprechen – eine Sprache, deren Form sich aus einer gemeinsamen Aufgabe ergibt: Schiffe, Waren, Menschen und Ideen aus fernen Regionen zu empfangen.