
Zwischen Industriegeschichte, Erinnerungskultur und urbanem Wandel: In seiner eindrucksvollen Reportage über den Donauhafen in Linz erzählt Tamáska Máté von einem Ort, an dem sich die Geschichte des 20. Jahrhunderts bis heute in Stahl, Wasserbecken und Industriearchitektur eingeschrieben hat. Vom nationalsozialistischen Großprojekt über die Nachkriegsjahre bis zur heutigen Transformation in einen Kultur- und Freizeitort spannt der Text einen faszinierenden Bogen. Besonders eindrücklich sind die Erinnerungen des Hafenarbeiters Herbert Kaar, der den Hafen aus der Perspektive eines Kindes und später eines Kranführers erlebte. Eine lesenswerte Reportage über Arbeit, Stadtentwicklung und die widersprüchliche Identität von Linz.
Zum Originaltext der Reportage - inklusive Bilder - gelangen Sie hier:
Eine deutsche Übersetzung des Texts erhalten Sie hier: